Ernst Schroeder (1928 – 1989)

27. September - 6. Dezember 2026

Sonderausstellung

Bis 1990 blieb das Werk des norddeutschen Malers und Zeichners Ernst Schroeder (1928–1989) in der Kunstöffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Dabei wirkte er mit seinem nur kurzzeitigen Schaffen auf sein künstlerisches Umfeld im zerstörten Berlin der1950er Jahre als bedeutender Impulsgeber. Im Westteil der Stadt bei dem einstigen Expressionisten Max Kaus ausgebildet, kam er in den Osten und entwickelte im Kreis von Gleichgesinnten wie Harald Metzkes und Manfred Böttcher eine karge Bildwelt in erdigen Tönen, die als ehrliche, Verlassenheit und Sehnsucht nach dem Einfachen bekundende Antwort der damals jungen Generation auf die ideologischen Forderungen nach einer „lebensbejahenden“ Kunst verstanden wurde. Unter Kennern gilt Schroeder heute als Kultfigur: Seine Kunst hat einen fast ikonischen Rang erlangt.

Eröffnung: Sonnabend, 26. September um 16 Uhr

Öffnungszeiten

heute 11 – 18 Uhr

Ausstellungen

Künstlerkolonie und klassische Moderne in Ahrenshoop

Die Lust am Freien

Paco Knöller – Es atmet blau

jeden Mittwoch | 14:30 – 16 Uhr

Kinderführung Kunst & Geschichte(n)

 

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