10.07 | 20.00 Uhr

Edward Hopper

Dokumentation, ARTE France 2012, 52 min
Filmclub
Kunstmuseum Ahrenshoop

Edward Hopper (1882-1967) gilt als der malende Chronist der amerikanischen Zivilisation. Seine weltberühmten Bilder sind wortkarg und erzählend zugleich. Hopper malte sowohl das realistische Porträt als auch den imaginären Raum, erfasste das mythische Amerika ebenso wie seine höchst triviale Wirklichkeit. Hoppers niedergeschlagene und einsame Figuren stehen im Wider-spruch zu den Werten seines Landes, das sich selbst als kraftvoll und erfindungsreich darstellt. Jean-Pierre Devillers nähert sich dem Leben und Werk Hoppers chronologisch aus drei Blick-winkeln: dem des Malers, dem des Freundes Brian O’Doherty und dem eines seiner künstlerischen Erben: Wim Wenders. Die Dokumentation zeigt Filmaufnahmen, die Brian O´Doherty 1961 von Edward Hopper und seiner Frau Jo machte, mit dem ihn bis zu seinem Tod eine freundschaftliche und intellektuelle Beziehung verband. Den bedeutenden Einfluss des Malers auf das Kino beleuchtet der Filmemacher und Fotograf Wim Wenders, der Hoppers Gemälden Filmausschnitte aus seinen eigenen sowie den Filmen anderer Regisseure gegenüberstellt.