Pressetexte und -bilder

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Neue Ausstellung des Kunstmuseums Ahrenshoop im 125. Jubiläumsjahr der Künstlerkolonie:

Ikemura und Nolde

15.7. bis 8.10.2017, Eröffnung am 14.7., 18 Uhr

Leiko Ikemura (*1951) ist in Japan geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland und in der Schweiz. Nach einem Studium der spanischen Literatur war sie schon 1972 nach Spanien ausgewandert, wo sie von 1973 bis 1978 in Sevilla Malerei studierte. Sie siedelte anschließend in die Schweiz über und fasste von dort aus auch in Deutschland Fuß. Auf Einladung der Stadt Nürnberg betätigte sie sich 1983 neun Monate als Stadtzeichnerin und zeigte ihre Arbeiten danach in einer viel beachteten Einzelausstellung in der Kunsthalle Nürnberg. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen machten sie international bekannt. 1991 wurde Leiko Ikemura an die Universität der Künste in Berlin berufen, wo sie mehr als zwei Jahrzehnte lang als Professorin wirkte.

Leiko Ikemura setzt sich intensiv mit künstlerischen Positionen der klassischen Moderne in Europa auseinander, darunter mit der Kunst Odilon Redons und Emil Noldes. Es gibt in ihrem Werk bemerkenswerte Parallelen zu Themen und Motiven Emil Noldes, die sich nicht auf den ersten Blick zeigen und die die Künstlerin auch nicht bewusst verfolgt. Diese sind umso komplexer, als sie mit der Relevanz des europäischen Umfeldes für die Werke Ikemuras ebenso zu tun haben wie mit einem permanenten Echo ihrer japanischen Herkunft. Die Ausstellung in Ahrenshoop geht einigen Aspekten dieser Affinität nach.

Das Projekt kommt im Rahmen einer Kooperation mit der Nolde-Stiftung Seebüll zustande und ist Teil eines weiter greifenden Programms aus Ausstellungen und Veranstaltungen, die, angeregt von der Nolde-Stiftung, aus Anlass des 150. Geburtstages von Emil Nolde 2017 in mehreren Museen Norddeutschlands und Dänemarks stattfinden. Unter der gemeinsamen Überschrift „Nolde im Norden“ arbeiten die betreffenden Institutionen – darunter das Schleswig Holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf, die Lübecker Museen, die Kunsthalle zu Kiel und das Kunstmuseum Ahrenshoop – zusammen.

Emil Nolde, Masken III, Gemälde 1920, © Nolde Stiftung Seebüll
Emil Nolde, Heilige in der Hölle, Gemälde 1931, ©Nolde Stiftung Seebüll
Leiko Ikemura, Sunflower, 2010, Öl auf Leinwand, © 2017 Leiko Ikemura
Leiko Ikemura, Female Genesis, 2016, Tempera und Öl auf Jute, © 2017 Leiko Ikemura
Leiko Ikemura, Memento mori, 2013, Patinierte Bronze, © 2017 Leiko Ikemura

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